Insider-Bedrohung (versehentlich)

Insider-Bedrohung (versehentlich)

Ein falscher Anhang. 47 Gehälter offengelegt.

Was ist Insider-Bedrohung (versehentlich)?

Zwei Browser-Tabs und ein Montagsansturm sowie eine vertrauliche Gehaltstabelle werden als Anhang an eine E-Mail verschickt, die für einen Kunden bestimmt ist. Diese Übung durchläuft den gesamten Lebenszyklus: DLP markiert die ausgehende Nachricht, Sie reichen den Vorfallbericht unter Zeitdruck ein und Sie klassifizieren, was aufgedeckt wurde. Die exotische Version davon kommt fast nie vor. Es ist der falsche Empfänger, der falsche Anhang, ein zu weit gefasster Berechtigungssatz. Sie üben die Sendeverzögerung, Vertraulichkeitsbezeichnungen und die Überprüfung der Empfänger vor dem Senden.

Was Sie lernen in Insider-Bedrohung (versehentlich)

Insider-Bedrohung (versehentlich) — Trainingsschritte

  1. Ein arbeitsreicher Montagmorgen

    Es ist Montagmorgen und Ihr Kalender ist voll. Sie haben am Mittwoch eine Besprechung zur Vergütungsüberprüfung mit der Personalabteilung und einen Kundenvorschlag, der letzten Freitag fällig war. Ihr Posteingang quillt über und Sie sind bereits im Rückstand.

  2. Vertrauliche HR-Daten

    Von Priya Sharma aus der Personalabteilung kommt eine E-Mail mit den Vergütungsdaten für das dritte Quartal, die Alice für die Besprechung am Mittwoch benötigt.

  3. Der wartende Kunde

    Alice bemerkt die vertrauliche Warnung in der HR-E-Mail. Sie speichert die Tabelle in ihren Downloads für die Mittwochsbesprechung.

  4. Die überstürzte Antwort

    Es kommt eine weitere Nachricht: James Porter von Pinnacle Corp benötigt den Projektvorschlag bis zum Ende des Tages. Unter Druck beeilt sich Alice, zu antworten. Beide Dateien befinden sich in ihren Downloads – die vertrauliche HR-Tabelle und das Kundenangebot. In ihrer Eile schnappt sie sich das Falsche.

  5. DLP-Alarm

    Minuten später erscheint eine automatische Benachrichtigung in Alices Posteingang. Das Data Loss Prevention-System des Unternehmens hat ihre ausgehenden E-Mails markiert.

  6. Die Erkenntnis

    Alices Magen dreht sich um. Sie hat gerade die Gehaltsdaten der gesamten Analytics-Abteilung – Namen, Vergütungszahlen, Bonusbeträge und Leistungsbewertungen von 47 Kollegen – an einen externen Kunden gesendet. Dies ist kein Phishing-Angriff. Es gibt keinen böswilligen Akteur. Alice machte unter Zeitdruck einen einfachen, menschlichen Fehler. Doch die Folgen sind genauso real wie bei jedem Cyberangriff.

  7. Den Vorfall melden

    Alice weiß, dass sie schnell handeln muss. Sie öffnet das Security Incident Portal, um einen Bericht einzureichen.

  8. Den Vorfallbericht einreichen

    Im Vorfallberichtsformular wird Alice aufgefordert, zu beschreiben, was passiert ist. Sie liefert einen klaren, sachlichen Bericht darüber, was gesendet wurde, an wen und wie es passiert ist. Das Sicherheitsteam benötigt genaue Angaben, um den Umfang beurteilen und mit der Eindämmung beginnen zu können.

  9. Bericht eingereicht

    Das Portal bestätigt, dass der Vorfallbericht übermittelt und ihm die Fallnummer INC-2024-0847 zugewiesen wurde. Das Sicherheitsteam wurde benachrichtigt und wird sofort mit der Reaktion beginnen.

  10. Reaktion des Sicherheitsteams

    Eine Stunde später erhält Alice eine E-Mail vom Security Operations-Team mit einem Update zum Vorfall.

Abdeckung der Sicherheits-Frameworks

CIS Controls

  • CIS 14.5 Train Workforce Members on Causes of Unintentional Data Exposure

NIST CSF

  • PR.AT-01 Personnel are provided with awareness and training so that they possess the knowledge and skills to perform general tasks with cybersecurity risks in mind